Hochschulambulanzen

Die Hochschulambulanzen zur Komplementärmedizin an den Universitätskliniken in Deutschland haben eine spezielle Aufgabe in der medizinischen Forschung und in der Weiterentwicklung von Diagnostik und Therapien. Die hier angewandte Kombination von konventioneller und naturheilkundlicher Behandlung findet ihre Berechtigung für viele Krankheitsbilder – insbesondere auch bei chronischen Leiden. Diese ambulante Versorgungsleistung - auch für gesetzlich Versicherte - basiert auf besonderer fachlicher Kompetenz, die in dieser Form in anderen Einrichtungen nicht verfügbar ist.

So verbinden sich in der Tätigkeit der Hochschulambulanzen medizinische Praxis mit wissenschaftlichen Erkenntnissen in zeitnaher Art und Weise. Zudem fließt dieses Wissen direkt in die Ausbildung des akademischen Nachwuchses zur Komplementärmedizin mit ein.

Ambulanzen an den Hochschulkliniken nehmen so de facto einen besonderen Auftrag in der Krankenversorgung wahr, der über den "für Forschung und Lehre erforderlichen Umfang" (§117, Abs.1, SGB V) deutlich hinausgeht.

Übersicht über die Hochschulambulanzen mit komplementärmedizinischer Ausrichtung in Deutschland

Stellungnahme der AWMF zur Rolle der Hochschulambulanzen für Forschung und Lehre  pdf/0,2MB