Forschung

Politische Empfehlungen für eine Medizin der Zukunft

Die Hufelandgesellschaft als Dachverband der komplementärmedizinisch tätigen Ärzteschaft setzt sich für eine Integrative Medizin – die Medizin der Zukunft ein. Dazu haben wir drei Empfehlungen für die Politik formuliert. Zu den Empfehlungen

Empfehlung: Ausbau der Integration der Komplementärmedizin in Forschung und Lehre

•    Aufbau spezieller öffentlicher Forschungsprogramme für die Komplementärmedizin und Einbeziehung der Komplementärmedizin in thematische Forschungsschwerpunkte

•    Einrichtung regulärer, öffentlich geförderter Lehrstühle

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Forschung aktuell

Komplementärmedizin bei Neurodermitis - Studie an der Charite Berlin

Es gibt begründete Hinweise, dass sowohl Osteopathie als auch Akupunktur Beschwerden einer atopischen Dermatitis (Neurodermitis) reduzieren können. Dies wird an der Charité Berlin im Projekt CAMATOP (Complementary Medicine in ATOPic Dermatitis) untersuchen. Die klinische Durchführung läuft ab sofort bis zum November 2018.

Träger des Projekts ist die Deutsche Neurodermitis Stiftung (DNS). Sie wurde von Paul Scheuschner als Stifter gegründet und finanziert sich aus Spenden. Stiftungsziel ist insbesondere die Erforschung der Wirksamkeit von komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden bei Neurodermitis und damit zusammenhängender Erkrankungen. Die DNS ist daran interessiert, weitere Projekte im Bereich Komplementärmedizin/Neurodermitis zu fördern. Die Förderrichtlinien der Stiftung finden Sie hier.

Preisverleihung 2017 in Baden-Baden

Die „Karl und Hilde Holzschuh-Stiftung“ vergibt jährlich den mit 5.000 € dotierten Holzschuh-Preis für Komplementärmedizin. Der nun bereits zum 11. Mal zu vergebende Stiftungspreis soll dazu beitragen, die wissenschaftliche Forschung in der Naturheilkunde und Komplementärmedizin zu fördern und die Ergebnisse der Studien bekannter zu machen. 

Preisverleihung am 29. Oktober 2017 in Baden-Baden

Auszeichnung für Forschungsvorhaben zur Homöopathie bei ADHS

Preisverleihung in Nussbaum (v.l.n.r.): Marcus Hevert, Geschäftsführer Hevert-Arzneimittel, Dr. med. Klaus von Ammon und Mathias Hevert, Co-Geschäftsführer von Hevert-Arzneimittel

Dr. med. Klaus von Ammon  vom Institut für Komplementärmedizin IKOM der Universität Bern erhielt den Dr. Wolfgang Hevert-Preis 2016 für das Studiendesign zum Einsatz klassisch homöopathischer Therapie bei Kindern mit AD(H)S. Den mit 10.000 Euro dotierten Preis überreichten Marcus und Mathias Hevert, Geschäftsführer von Hevert-Arzneimittel während eines Symposiums in Nussbaum. mehr

Komplementärmedizin in der Kinder- und Hausarztpraxis

Eine neue internationale Studie, an der 582 Kinder- und Hausärzte teilnahmen, kommt zu dem Ergebnis, dass 99% von ihnen im vergangenen Jahr mindestens ein Naturarzneimittel (Phytotherapeutika, Nahrungsergänzungsmittel u.ä.) für Kinder verschrieben oder empfohlen haben. Vier von fünf teilnehmenden Ärzten sagten aus, dass sie bei Erkrankungen von Kindern regelmäßig verschiedene Therapieoptionen neben der konventionellen Arzneitherapie in Betracht zögen. 95 % befürworten ein Miteinander der unterschiedlichen Medizinsysteme im Sinne einer Integrativen Medizin. mehr

Ausschreibungen Forschungspreise

27. Sep 2017, - Kongress- und Kurhaus Freudenstadt
30. Sep 2017, 08:15 - Berlin Holiday Inn Berlin City-West
21. Okt 2017, 09:30 - Berlin Umweltforum

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