Klassische Naturheilkunde

Die klassische Naturheilkunde bezeichnet die Lehre von der Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten unter Nutzung von natürlichen Elementen wie Sonne, Luft und Wasser, aber auch dem Einsatz von Heilpflanzen, Mineralien, Heilwässern sowie Ernährung und Lebensstiländerung.

Ihre Wurzeln liegen in der europäischen Geschichte der Heilkunst und reichen von der aus der Antike überlieferten Hydrotherapie (Wasserheilkunde) bis zur Heilpflanzenkunde und Ernährungslehre.

Wirkprinzip: Der Anwendung von Naturheilverfahren liegt ein ganzheitliches Medizinverständnis zugrunde. Diese stellen Bedingungen her und regen Prozesse an, aufgrund derer eine Gesundung des Organismus aus sich selbst heraus möglich wird. Therapieziele sind die Anregung der Selbstheilungskräfte durch naturgegebene Einwirkungen von Naturheilmittel sowie die Anleitung und Förderung zur Übernahme von Eigenverantwortung durch den Patienten.

Verfahren: Hydrotherapie, Bewegungstherapie, Ernährungstherapie, Phytotherapie, Ordnungstherapie