Geschichte

Gründung

Anlass für die Gründung war ein Gesetzentwurf von 1974 zur Neuordnung des Arzneimittelrechts, mit welchem eine Verbesserung der Arzneimittelsicherheit erreicht werden sollte. Dieser Entwurf ging nicht auf die besondere Situation der Arzneimittel der komplementären Therapieverfahren ein. Ihre Anerkennung war damit ernsthaft bedroht.

Nach zahlreichen Gesprächen mit politischen Vertretern, öffentlichen Diskussions- und Informationsveranstaltungen sowie einer Vielzahl von Veröffentlichungen gelang es, Zulassungsbedingungen in das Gesetz aufzunehmen, die den besonderen Merkmalen der anthroposophischen, homöopathischen und phytotherapeutischen Arzneimittel angepasst waren.

Für die damit verbundenen Zulassungsfragen wurde die Arzneimittelkommission der Hufelandgesellschaft gegründet.

Wesentlicher Aufgabenbereich der weiteren Arbeit war vor allem die Aufklärung der Öffentlichkeit über die durch die Hufelandgesellschaft vertretenen Therapieverfahren. In einem kontinuierlichen Austausch mit der Politik stand die grundsätzliche Anerkennung dieser Verfahren im Mittelpunkt. Das Engagement der Hufelandgesellschaft und anderer Akteure der Komplementärmedizin hatte die Aufnahme folgender Formulierung in das Sozialgesetzbuch V in § 34 zum Ergebnis:

„Bei der Beurteilung von Arzneimitteln der besonderen Therapierichtungen wie homöopathischen, phytotherapeutischen und anthroposophischen Arzneimitteln ist der besonderen Wirkungsweise dieser Arzneimittel Rechnung zu tragen.“

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22. Nov 2017, - Berlin Auditorium Friedrichstraße
21. Feb 2018, - Filderklinik Filderstadt
18. Apr 2018, - Kongress- und Kurhaus Freudenstadt

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