Wir sind ein Netzwerk von integrativ tätigen Ärztinnen und Ärzte. Unser Ziel ist es, die Interessen der integrativ arbeitenden Ärztinnen und Ärzte in die ärztlichen Gremien Brandenburgs einzubringen.
Mit großer Freude gratulieren wir unseren beiden Kandidaten der Liste Integrative Medizin zur erfolgreichen Wahl in die Ärztekammer Brandenburg!
Dank des Engagements vieler Unterstützerinnen und Unterstützer ist es gelungen, die integrative Medizin nun auch auf der Brandenburger Kammerebene weiter zu stärken und wichtige Impulse für eine patientenzentrierte, ganzheitliche Versorgung zu setzen.
Dr. Karola Mushack: „Diese Wahl zeigt, dass integrative Ansätze in der Medizin zunehmend an Bedeutung gewinnen. Und Mark Stemmler, der zweite gewählte Delegierte ergänzt: ""Wir freuen uns darauf, unsere Perspektive konstruktiv in die Kammerarbeit einzubringen."
Wir danken allen Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen und freuen uns auf die kommende Zusammenarbeit in der neuen Legislaturperiode.
Die Integrative Liste Brandenburg setzt sich unter anderem ein für:
Wir unterstützen eine Medizin, die den wissenschaftlichen Dialog zwischen konventioneller und komplementärer Behandlung fördert und nach außen trägt. Wir möchten verdeutlichen, dass die „Komplementärmedizin“ den Bereich der reinen „Erfahrungsmedizin“ schon lange verlassen hat und in zunehmendem Umfang Evidenzen mit hohem wissenschaftlichen Standard vorweisen kann.
Wir unterstützen den Erhalt und den Ausbau der Methodenvielfalt in der ärztlichen Behandlung und die Integration von studienbelegten integrativmedizinischen Methoden. Dies soll besonders in individuell abgestimmten Gesamtkonzepten mit dem Ziel einer ganzheitlichen Förderung der Gesunderhaltung und Salutogenese breiter und vulnerabler Bevölkerungsschichten zu Tage treten. Wir setzen uns für die Vernetzung von komplementärer und konventioneller Medizin sowie für einen Systemwechsel von der ökonomisierten zur patientenorientierten Medizin ein.
Wir unterstützen die langfristige Verankerung integrativmedizinischer Ansätze in der Weiterbildungsordnung als unverzichtbare Notwendigkeit, um bewährte Fortbildungen weiterführen zu können und komplementärmedizinische Verfahren weiterhin in der Hand schulmedizinisch ausgebildeter Ärzte zu wissen. Der konstruktive Weg dorthin ist ein “Ausschuss Integrative Medizin“ in der Ärztekammer und in den Ausschüssen für ärztliche Fort- und Weiterbildung.
Wir unterstützen die finanzielle Gleichstellung von Gesprächsmedizin, apparativer Medizin und Pharmakotherapie. Der reale ärztliche Zeitaufwand in der komplementären Medizin muss sich auch im Verdienst widerspiegeln.